Hier können die Bilder unserer Ausflüge betrachtet werden.
to be continued...
22.05.2010 | Emme
dru | Nach langer Zeit ohne Eintrag kann ich wieder meinen Kugelschreiber benutzen. Eine 30er Bachforelle liefert mir einen schönen Kampf und anschliessend ein kühles Bier!
27.03.2010 | Emme
dru |Ein Spaziergang mit Familie ist angesagt. Wenn ich die Rute mitnehmen darf, ist dies eine feine Sache! Unsere Wege trennen sich rasch und die erste Emme Fario schnappt sich auch schon bald meinen Schwarzkopf! Doch leider nicht den Haken! Beim zweiten Versuch zappelt er jedoch schön an der Leine! 31cm misst das Förndli. Kurze Zeit später bin ich schon wieder im Drill, jedoch kann mir die Bachforelle kurz vor der Landung noch entkommen.
26.03.2010 | Aare
dru | Seit der Eröffnung noch kein Erfolg, nur ein paar Bisse. Nach der Arbeit schnell in den Drill-Point und die Würmer aufmunitionieren. Danach rasch an die Aare nach Reichenbach. Beimletzten Versuch an einem Bacheinlauf dann der erlösende Knall an der Rute! Das Adrenalin steigt und die Angst den ersten zu verjogglen nimmt im Drill stetig zu, zumal sich der Rogener heftig mit Schlägen zur wehr setzt. Nach ein paar Minuten liegt die 36er Fario an Land! PETRI HEIL!
21.02.2010 | Oeschinensee
dru | FFB on Ice... Marti, Hauert. Reist, Mollet, Rieder und Moser vom FFB, sowie als Gast Binggu Burri auf dem Oeschinensee. Zu beginn ein Schreck als Rüedu Moser in Kandersteg bemerkt, dass seine Winterstiefel noch in Bätterkinden stehen... Zum Glück hat Tom noch ein paar Schuhe Reserve dabei, und mit vereinten Kräften montieren wir diese Rudi. Auf dem See angekommen, wird sofort mit den Bohr und Montagearbeiten begonnen. Unser Gastfischer und Eis-Frischling Burri nimmt schon nach kurzer Zeit eine Wasserprobe im Loch des Vizepräsidenten mit seinen Bein. Evtl. war die Positionierung des Lochs mittig auf dem Schnee-Fussweg nicht das gelbe vom Eis... Nach einiger Zeit verirrt sich wohl ein Saibling und schwimmt Hauert direkt in die Gambe...Beim Anblick des Salvelinus alpinus unseres Aktuars steigt natürlich auch der selbstauferlegte Druck bei unserem Präsidenten. Gemäss Petri Heil Agenda beginnt am Mittag eine einstündige Beissphase und so kann der Vizepräsident Reist um 12:58 Uhr auch einen Saibling in die Fangstatistik eintragen. Beinahe hätte ich den Biss noch verpasst, denn ich war wieder einmal am Interwiew geben. Unter anderem erklährte ich das aufziehen der Made auf die Gambe durch den After derselben sowie den Geruch der gefrosteten Buzzen anhand der Anatomie des Mannes...Leider war uns Petri danach nicht mehr Heil. Die rasante Schlittenfahrt haben danach alle überlebt und die Stiefel haben wir dem Rudi auch wieder demontieren können...
27.09.2009 | Murtensee dru | Sonntag kurz nach sechs Uhr erhalte ich eine SMS von Robert : Lust auf Murtensee? 09.00 Sugiez! Nachdem ich die Freigabe von Frau und Junior erhalten habe, bin ich auch schon unterwegs Richtung See! Kurz ein Gipfeli im Hotel de la Gare eingefräst und ab auf's Boot , welches im Broyekanal beheimattet ist. Schon nach dem zweiten Wurf mit einem Pilker schnappt ein Baby Esox zu. Das ca 40cm Hechtlein schonend abgehakt und los geht's richtung Murten. Nun suchen wir kleine Buzzli als Köder. Leider sind diese nicht mehr so zahlreich vorhanden und wir müssen uns mit einer Handvoll begnügen. Mit einer Paternoster-Seitenarm Montage wird der Buzz auf einen 3er Haken montiert und auf Grund gelassen. Und es dauert nicht lange und die Rutenspitze zeigt harte Schläge an! Doch die Beissphase dauert jeweils nur sehr kurz. Wir konzentrieren uns auf Egli zwischen 20 und 30cm, die andern gehen leider verloren. Als Beifang kann Robert einen 58er Hecht fangen, diese Grösse ist optimal zum verspeisen. Am Ende haben wir 24 Egli und 2 Hechtfilets, welche in Mehl gewendet und in Butter gebraten vorzüglich geschmeckt haben.
06.09.2009 | Gürbe dru | Kurzentschlossen gehen Mollet und Reist am Sonntag Nachmittag kurz an die Gürbe. Bei Bernhard kurz Köder aufmunitioniert und schon stehen wir am Gewässer. Das Mindestmass beträgt 28cm, die unzähligen Zabbel's messen 10 bis 25 cm... Doch dann ein etwas härterer Schlag an der Rute! Der könnte passen, also Anschlag und er Hängt! Doch die Forelle flüchtet unter eine Holzschwelle. Doch mit etwas Geduld dirigiere ich den Fisch ins Freiwasser und will ihn anlanden. Doch dichtes Geäst behindert mein Vorhaben. Unter gewohnt maximalem Einsatz kann ich die 28er Bachforelle trotzdem behändigen!
22.07.2009 | Wieder in Twann pmo| Kurz und bündig. Es war sehr heiss, der See trüb und es wurde gefischt, bis es stockdunkel war. Ergebnis: Je 2 Stachelritter für mich und Dominic Steck.
21.07.2009 | Kleine Eglistrecke in Twann pmo | Der heisse Tag sollte mit einem kleinen Angelausflug beendet werden. In Twann angekommen, war unser Wunderplatz leider schon belegt, also gings 500 Meter Richtung Ligerz. Sohnemann Nino konnte das erste Mal mit seinem neuen Shimano-Teleskop-Rütchen fischen. Den Anfang machte jedoch ich mit einem schönen 25er Egli auf das ich drei weitere massige folgen liess. Nino konnte seine Rute entjungfern und zog ein 19er an Land. Leider mussten wir auch ein paar Kleine releasen. A propos releasen. Das durfte auch Dominic Steck, welcher einem 39er Hecht wieder die Freiheit schenkte. Eine Hülsenfrucht zuhause mit Toni Hauert – danke für die fachkundige Metzer-Hilfe – rundete den Abend ab.
10. bis 12. Juli 2008 | Arnensee 2009 dru | Hier ist der Bericht zum downloaden!
07.07.2009 | Nidau-Bühren Kanal dru | Nachdem ich zwangsangemeldet wurde beim Haar-Dieb, entschloss ich mich, da ich schon in Büren war, noch kurz ans Wasser zu gehen. Eine stolze Hechtdame von sicher 80-90cm schwimmt meinen Löffeln nach, doch hat sie in ihrem Leben sicher schon viel Blech vorbeischwimmen sehen. In Port kann ich noch ein Egli fangen. Da ich noch 40.- Kranzkarten habe, gehe ich die noch kurz in Aarberg einlösen. Diverses Blech der Firma Stucki kostet 40.10 Fr. , denke das hab ich gut gemacht. Doch als ich auf den Parkplatz komme, klemmt mir eine Politesse gerade einen Einzahlungsschein von 40.- für das Städtchen Aarberg auf die Scheibe...
06.07.2009 | Bielersee dru | Am Nachmittag ist Einkaufen mit der Familie angesagt. Dies wird in Brügg erledigt und danach gehts noch rasch an den See! Ein paar Egli zupfen am Zapfen, doch will keiner einen kräftigen Biss wagen... Mit dem Stucki Brauen versuche ich nun noch was zu fangen. Einen Krautbüschel hab ich danach am Hacken, doch beim einkurbeln bemerke ich das da noch was dran zappelt! Ein knapp massiger Hecht hat sich den Löffel geschnappt! Er fällt mir aber danach beim Lösen wieder ins Wasser.
06.07.2009 | Erneut in Twann pmo |
Nach der schönen Strecke am Samstag Morgen
ging es darum, die Gunst der Stunde zu nutzen und den Fischbestand in Twann
weiter zu verringern. So fuhren Dominik Steck und ich nach Twann. Dort
angekommen, bemerkte ich, dass ich leider sämtliche Köder zuhause im
Kühlschrank vergessen hatte. Auch die Fleischmaden, welche den Eglis sehr behagen. Daher konnte nur mit dem Kaiser-System gefischt
werden, was aufgrund des trüben Wassers nicht das Gelbe vom Ei war.
Dennoch konnte Dominik Steck mit einem
schönen 29er-Egli seinen ersten massigen Fisch der freien Wildbahn entlocken.
Hierzu herzliche Gratulation, der Bann ist nun bebrochen. Ich meinerseits durfte erneut einen Hecht
anlanden. Mit seinen 43 Zentimeter war er allerdings noch etwas zu klein und er
durfte sich des Weiterlebens erfreuen. Allerdings ist hier anzufügen, dass ich mit dem Tierchen abgemacht habe, dass es in 3 Jahren erneut mein Kaiser-System anpacken soll.
04.07.2009 | Fang-Extase in Twann pmo | Nachdem ich bereits am Vorabend mit Sohnemann Nino und Patentschoner Steck in Tüscherz mit dem Eintrag eines kleinen 18er Eglis die Innenseiten meiner Fangstatistik verschönern konnte, wurde um 6.00 Uhr der Steg in Twann anvisiert. Diesmal nur mit Nino, Steck durfte arbeiten. Mit der Kaiser-Spezial-Egli-Fangmethode konnte ich bereits beim zweiten Auswurf ein schönes 26er Egli in Reist-Manier anladen. Zu diesem Tierchen gesellten sich in den nächsten 1,5 Stunden noch deren Verwandte mit den Grössen 28, 26, 25 und 22, was den Aufbau der Friteuse am Mittag erforderlich machte. Bei einem der letzen Auswürfe klapperte es doch ganz ordentlich im monofilen Garn. Ein Egli wars nicht, das wär schon am Anfang des Drills zu erfühlen. Ich rief den Junior, es solle mit dem Feumer kommen, da etwas gröberes dran sei. Wie ein geölter Blitz stand er Sekunden später bei Fuss neben mir und wir konnten einen schönen schlanken 55er Hecht feumern. So wie es aussieht, nähere ich mich kurz vor dem FF-Weekend wieder meiner Bestform…
30.06.2009 | Emme bei Hitze dru | Nach einem heissen Tag gehen wir kurz an die Emme um ein wenig Abkühlung zu finden. Jedoch ist es mit der Fischerausrüstung am Wasser bedeutend wärmer als in Badehosen in der Emme... Ich jedenfalls schwitze wie das Tierchen mit dem rosa Ringelschwänzchen... Simu kann schon beim ersten Wurf eine 27er Refo fangen. Ich und meine Würmer müssen noch ein wenig auf einen Biss warten. Mein Hot-Spot ist leider durch eine Badenixe im Bikini besetzt, und ihr Böcklein würde meinen 6er Haken an seinem Würmchen sicher nicht goutieren... Eine Schwelle höher habe ich nun erste Bisse und leider nur zwei untermassige Bafo's. Nun gehe ich an die oberste Schwelle zum Auslauf des Kanal's und lasse eine Bienenmade von der Strömung mittragen. BISS! Die Bremse löst und der Fisch zieht Leine! Langsam drille ich die Forelle näher an die Schwelle und lande eine wunderschöne 34er Refo an. Multifil kann noch eine zweite Refo fangen und so gehen zufrieden von der Emme. In der Filiale wollen wir Fisch gegen Buechibärger Bier tauschen, doch leider übersteigt im Moment die Nachfrage das Angebot. Aber das Bier wird bei Gelegenheit nachgeholt!
21.06.2009 | Tour de Emme dru | Simu und Dänu machen ein kleines Emme-Sonntagsfährtchen. Zu Beginn wollen wir in Hasle fischen, jedoch finden wir noch kein gutes Plätzchen. Wir fahren weiter und versuchen nun unser Glück in Emmenmatt, wo sich die Ilfis mit der Emme vereinigt. Das Wasser ist wie der Profi sagen mag «angestaubt», der Wasserstand sollte einigermassen gehen. Etwas unterhalb geht eine untermassige Bafo Mollet an die Nymphe. An der Schwelle bei der Messstation (siehe www.bve.be.ch) treffen wir den bekannten Fischer vom Mollet Holzbau. Wir suchen nun weiter die Emme nach Hot-Spot's ab und finden in Goldbach/Lützelflüh eine schöne Schwelle. Simu will noch einem Gockel an's Federkleid, um an neues Material für seine Nymphen zu kommen... Den «Güggel» lassen wir in Frieden, jedoch den »Emme-Förndli's» wollen wir unsere Köder anpreisen. Leider gehen mir nur 3 untermassige auf den Wurm. Aber wir waren sicher nicht das letzte Mal in dieser Gegend!
20.06.2009 | Welcome Rudi dru | Trotz brauner Brühe gehen Moserbeck und sein Schwiegersohn zum ersten Mal gemeinsam an die Emme fischen. Bereits nach kurzer Zeit hab ich einen kleinen Bachforellen-Zabbel am Haken. Rudi kämpft in der Zwischenzeit mit dem Treibholz. In den Widerläufen nippelt es immer wieder am Dendro, jedoch hängt keiner richtig. Ich versuche mit Bienenmaden, was eigentlich nicht so ganz dem Wasser entspricht, und kann wieder eine Untermassige haken. Rudi hat unterdessen die Fischerei eingestellt und geniesst ein wenig die frische Luft. Nach unzähligen Fehlbissen taucht mein Zapfen nun und die Bremse löst. Ich drille nun und Rudi versucht mit dem Netz die Forelle zu feumern. Da er trotz grösstem körperlichen Einsatz nicht ganz zum Fisch kommt, lande ich die 28er Bachforelle konventionell an.
04.06.2009| Bafo by Reist dru | Zusammen mit meinem Sohn Silvan Angus Reist gehe wir Abends kurz an die Emme. Mit einem 2er Mepps Löffeli kann ich eine wunderschöne Bachforelle fangen. Später wechsle ich auf Wurm und kann die Bisse leider nicht verwerten. Eine Refo hängt zwar, doch kurz vor dem Anlanden reisst mein Vorfach. Wiedereinmal bin ich von der Schönheit der Emme-Landschaft und dem Fischreichtum derselben begeistert!
31.05.2009| Multifil's Multipack Mollet und Hauert denken sich: "an Pfingsten geht's am ringsten" und gehen morgens an die Emme. Der Kassier und Geschichtenerzähler Hauert kann endlich zwei nicht all zu grosse Refo's fangen und geht diese in den Pflug gegen Bier umtauschen. Multifil Mollet angelt weiter und kann bis zu Schluss eine sensationelle 5er Strecke drillen, keschern und auch behändigen! Der Spruch hat sich also bewahrheitet! Ein ganz dickes PETRI HEIL!
30.05.2009 | Forelle in fünf Minuten dru | Familie Reist besucht am Nachmittag die Wobbler Vorführung von Manuel Grille in Biel. Zusammen mit unserem Kameraden Zenger genehmigen wir uns eine Wurst und schauen uns die Wobbler im Wasser an. Wenn ich dem Guide so zusehe kribbelt es schon gewaltig in meinen Fingern. Zuhause angekommen wird mir aufgetragen, noch kurz in die Bäckerei und Drogerie Einkäufe zu besorgen. Bis um 18.00 Uhr muss ich wieder zuhause sein...Nach 10min bin ich schon in Bätterkinden an der Emme! Mepps Nr. 2 Gold mit blauen Punkten montiert und rein in die Schwelle. Es hat extrem wenig Wasser in dieser Schwelle, jedoch ist meine Tipp-Rute gebrochen und Köder sind auch ausgegangen. Ein zweiter Wurf mit dem Löffeli in den Widerlauf und ein Ruck geht durch meine Spinnrute! Der Fisch ist schnell angelandet, trotz widrigen Umständen von oberhalb der Schwelle. Ich notiere dieses Mal eine Bachforelle, aber Reinrassig ist diese Fario nicht. Der Fisch wird wenig später in der Filiale gegen Bier eingetauscht und um 17.30 bin ich wieder zuhause. So macht Fischen Spass.
29.05.2009 | Toni's Schicksal an der Emme dru |Toni und Reist beliefern nach Feierabend die Holzwürmer in Unterramsern. Nachdem sich der Aktuar drei kleine Bierchen genehmigt hat, kommt ihm noch das Verlangen einen Fisch zu fangen. Blumig wie immer wird den Anwesenden Zimmerleuten vom >>Groben<< erzählt und wie er diesen fangen werde... Kurz die Ausrüstung geholt und wir sind um halb Acht an der Emme. Toni hat etwas Mühe seine Stinkstiefel zu montieren, sieht irgendwie lustig aus wie er sich in das Gummi zwängen will. Am Wasser angekommen, steuert er auch schon sein Loch an, wo er die Grosse vermutet und auch bereits schon verloren hat. Ich mache mich auf den Weg zur grossen Schwelle, mein Hotspot ist jedoch schon besetzt und ich kann dem Fischer nur zuschauen wie er eine nach der andern aus meinem Gumpen zieht. Etwas weiter oben versuche ich mein Glück mit Schwarzköpfen. Es ist abartig wie die Fische mir meine Würme abfressen, Biss um Biss aber keiner will so richtig zubeissen. Ich versuche nun dem Fisch nach dem Zupfen ein wenig Zeit zu lassen und schlage verzögert an. Päng, die Bremse heult auf und der Drill beginnt! Ich stehe ca. zwei Meter oberhalb der Schwellenmauer darum muss ich aufpassen, dass die Forelle sich nicht mit einem Sprung lösen kann. Nach kurzer Zeit sehe ich meine Beute und lande nach meiner Methode überkopf an. Ein wohlgenärter Fisch mit knapp 35 cm. Auf den ersten Blick eine Regenbogenforelle, jedoch hat Sie auch Punkte einer Bachforelle. Es ist ein Hybride, also eine natürliche Kreuzung der beiden Forellen. Toni hat unterdessen einen Biss und es wird auch schön Leine von seiner Rolle genommen. Die Nervosität steigt und vor seinem geistigen Auge sieht er sich auch schon die 40er Forelle vor seinen Fischerkameraden präsentieren. Bei seinen Geschichten wäre eine Erfolgsmeldung natürlich eine Bestätigung für sein Können. Die Forelle zeigt keine Gegenwehr mehr und ist schon fast im Netz, nur noch ein kleines Stück fehlt. Er steigt ein wenig Richtung Fisch und gibt ein wenig Schnur nach um die Forelle zu behändigen, da schlägt die Refo mit letzter Kraft noch einmal und entwischt einen halben Meter vor seinen Händen...Von nun an will Toni nur noch es mir gleichtun und die Fische anlanden. Mir gehen langsam die Würmer aus, die Biester sind einfach unglaublich gefrässig heute! Und als ich keinen Wurm mehr habe fällt mir auch noch die Büchse Tebo Maden ins Wasser. Als Krönung bricht mir noch meine Rute, was jedoch schon lange absehbar war. Nach einem Treffer meines Kofferraumdeckels vor einem Jahr und meiner Notreparatur hat Sie jedoch im 2009 noch ein paar schöne Forellen gefangen. Liebe SPRO, vielen Dank für deine treuen Dienste, ich werde dich immer in bester Erinnerung behalten. R.I.P
21.05.2009 | Emme an Auffahrt dru | Zum ersten Mal als Vater befische ich mit Götti Simu die Emme. Im Drillpoint haben wir uns mit Nymphen eingedeckt und wollen diese am Abend noch kurz baden gehen. Lange tut sich nichts, doch unterhalb der 3er Schwelle habe ich den ersten Bafo Zabbel am Goldkopf. Da keine Massigen folgen wechsle ich auf einen 6er Haken mit Bienenmade. Wieder schnappen Untermassige den Köder, insgesamt fünf Stück muss ich wieder releasen. Derweil hat Mollet Fischkontakt. Eine Groppe von ca. 10 cm schnappt sich seinen fast ebenso langen Wurm und schlingt diesen fast ganz hinunter! Sehen schon gefürchig aus diese Dinger, Multifil getraut sich jedenfalls nicht, das Vieh anzufassen, da er Stacheln vermutet. Ich kann ihn jedoch beruhigen und der Schlammwühler darf sich weiterhin seines Lebens erfreuen. Als es schon eindunkelt, montiere ich noch kurz einen Schwarzkopf und habe promt einen Biss. Beim zweiten Versuch zappelt es an der Leine und die Refo hängt! Multifil hilft mir beim Anlanden, da ich auf einem Steinblock inmitten der Schwelle stehe. Herzlichen Dank an dieser Stelle fürs Feumern! Mit 29 cm kein Riese, aber eine leckere Mahlzeit alleweil.
21. + 22.05.2009 | Arnensee Präsident Marti – von Rieders Tochter Claudia «Anführer» genannt – und Systemabreisser Rieder besuchen mit Nino und Claudia den Arnensee. Am ersten Tag kann Nino zwei Alet und eine Refo behändigen. Die Alet sind jedoch aus dem Käscher entkommen... Tag zwei bringt für Rieder eine 34er Kanadische Seeforelle (salvelinus namaycush). Der Präsident geht wieder mal leer aus, war aber auch mehrheitlich mit Perückenentfernung und administrativen Arbeiten (Bierkühlung) beschäftigt. Wegen Wind und Regen wurde der Ausflug frühzeitig abgebrochen. Im abschliessenden Kurztrip in der Forellenzucht Zweisimmen konnte der Fresssack jedoch richtig gefüllt werden... Unglaublich beissfreudig sind die Tierchen dort! Wir alle freuen uns schon auf unseren FFB Ausflug an den Arnensee!
07.05.2009 | Abendtliche Bootsfahrt dru | Der FFB Anwärter Clöidu, welcher seit kurzem ein Schiffchen zum Teil sein Eigen nennt, unternimmt mit Multifil Mollet und Vize Reist eine kleine Bootsfahrt. Mit dem Polo meiner Schwigereltern wird das Böötchen in den Werkhof der Marti AG Mooseedorf transportiert und gewassert. Ein herrlicher Abend zum Fischen! Auf der höhe Staad werfen wir unsere Spinnköder das erste Mal aus. Wir lassen uns langsam treiben und fischen sowohl das Mittelwasser wie auch die Uferzonen ab. Ein paar zaghafte Bisse kann ich verzeichnen, jedoch nichts zählbares. Da kommen die grünen Hülsenfrüchte aus Holland gerade recht, welche neben meinen Buzzen in der Kühltasche liegen. Bei der Archbrücke schaffe ich es noch gekonnt einen Kabelkanal zu fangen...Dank Käpt'n Strähl bekomm ich meinen 30 Franken Wobbler wieder zurück. Auch das anschliessende Stromabwärtsschleppen bringt keinen Fisch, jedoch werden wir es dieses Jahr sicher wieder einmal versuchen. Und falls der Steuermann beabsichtig ein Beitrittsgesuch zu stellen, wäre der Vizepräsident natürlich auf seiner Seite!
01.04.2009 | Sonniger Tag an der Emme dru | Da mein Kopf wieder erwarten einigermassen in gutem Zustand ist, starten Präsi Marti, Vizepräsi Reist und Multifil Mollet um 9.00 Richtung Burgdorf. In der nähe AMP versuchen wir unser Glück bei drei schönen Schwellen. Nach intensivem Abfischen stellt sich jedoch kein Resultat ein. Weiter gehts nun in Kirchberg. Heinz >>Hächt<< Hartmann bringt noch ein zVieri vorbei und zieht ein paar mal den Löffel durchs Wasser. Phippu hat einen kurzen Drill, der Zug lässt jedoch nach kurzer Zeit nach. Evtl. war das der gleiche, den Toni schon dran hatte... Ein paar Zupfer werden noch registriert, aber leider können wir an diesem Tag keinen Eintrag in die Fangstatistik tätigen.
30.04.2009 | Forelle mit Nachtzuschlag dru | Nach Feierabend gehen wir um 18.00 noch kurz an die Emme. Multifil ist bereits seit 16.00 am zupfen. Irgendwie wollen sie heute nicht beissen, sehr zu unserem Leidwesen. Um 20.30 gibts doch noch Zug an der Leine und ich kann eine 26er Refo beim zweiten biss Anlanden. Da die Regenbogenforelle nicht als heimischer Fisch gilt, muss jeder Fisch entnommen werden, egal welches Mass Sie hat. Abenddämmerung umfängt mich und wir beschliessen, noch schnell in die Filiale uns ein >>Buechibärger Bräu<< zu genehmigen.
26.04.2009 | Reist und die Vereins-Schlampe Hauert an der Emme dru | Kurzentschlossen gehen Toni und ich kurz an die Emme bei Kirchberg. Die von mir ausgesuchte Schwelle ist leider schon von zwei Fischern besetzt. Da der arme Toni keine Köder mehr hat, helfe ich mit einer Büchse Dendros aus. Ich bestücke meinen 6er Haken mit 16er Vorfach und 18er Hauptschnur mit Bienenmaden. Weiter oben, kurz unterhalb Burgdorf, befindem sich drei schöne Schwellen mit einem schönen Pool. Jedoch ist auch dieses schöne Plätzchen von Petrikameraden eingenommen. Toni watet das ganze Flussbett ab, ich befische vom Ufer aus die fängigen Widerläufe. Als ich sehe, wie die vier Fischer die Schwelle mit leeren Händen verlassen, schnappe ich mir kurzerhand den Platz am Pool und lasse meine Made in die Tiefe. Im Strudel spüre ich zwei kurze Schläge an der Schnur. Beim nächsten Mal schlage ich an und bin so gleich im Drill! Die Bremse löst sich und der Fisch zieht Leine ab. Nach kleineren Fluchten schliesse ich die Heckbremse und lande den Regenbögeler an.
Toni hat unterdessen einen nach seinen Aussagen brutalen Biss! Doch nach kurzem zappeln lässt der Zug nach. Er fischt mit einem 8er Haken an 16er Vorfach. Der Haken hat sich scheinbar aufgebogen. Beim zweiten Versuch reisst dann das Vorfach. Toni hat nun Rache geschworen und will dem Emme-Monster mit einem Löffel-Buzz zu späterer Zeit auf die Schuppen rücken. Er hat ja eine Woche Ferien, evtl. findet er dann auch noch Zeit um die Einzahlungsscheine für den Mitgliederbeitrag und die Einladungen Arnensee zu versenden...
Die Forelle haben wir Sabine gebracht, als Lohn gab es lecker Bierchen und ein feines Dessert.
19.04.2009 | Mollet Birs Fario dru | Erneut suchen Mollet und Reist die Birs auf, mit dem Ziel für Simu eine Forelle zu finden. In Sorvillier hat er die erste Chance, jedoch entwischt die Bafo nach dem Drill. Fische hat es viele, und beissen tun sie auch. Doch sind alle leider unter dem Schonmass von 24cm. In Pontenent versuchen wir erneut unser Glück. Ich befische eine vielversprechende Stelle, da fabriziere ich einen ultra Knoten in meiner Schnur. An meiner Stelle schwimmt nun die multifile Schnur und sofort zappelt ein Fisch am Haken. Leider auch diese kleine Schönheit zu klein! Oberhalb der Landi beginnt eine Strecke mit vielen tiefen Stellen. Biss! Simu drillt eine wunderschön gezeichnete Bachforelle an Land. 32 cm misst die Fario, für die Birs ist das ein ganz respektabler Fisch. Petri dem Fänger! Mission erfüllt!
18.04.2009 | Emme Rainbow dru | Mollet und Reist suchen am späten Nachmittag noch kurz die Emme in Lyssach auf. Nachdem wir beim Hornusserhüttli parkiert haben, gehen wir ohne Ruten auf Erkundung und finden einen sensationell fängigen Wiederlauf. Leider hat sich ein anderer Angler dieses Plätzchen geschnappt, als wir mit unserer Ausrüstung zurückkommen...Alles halb so schlimm, doch als der 2min später eine Forelle drillt, finden wir das sch...ade! Eine Schwelle weiter oben versuchen wir nun unser Glück einerseits mit Zapfen und Wurm an geflochtener Schnur, andererseits mit Stucki Brauen am monofilen Kabel. Leider schnappt sich ein grosser Ast mitten im Strudel mein schönes Löffeli. Danach mach ich einen Strategie und Rutenwechsel. Mit der Match Rute an Tipp Montage suche ich die Gumpen und Steine ab. Wurm und Bienenmaden stehen im Angebot. Bereits auf dem Rückweg, lasse ich noch kurz die Schnur ein wenig treiben und dirigiere die Made in die Strömung. Da zuckt es an der Leine! Ich verjoggle den Anhieb und muss den Haken ohne Fisch und ohne Made einziehen. In Windeseile wird nun eine neue Wachsmottenraupe aufgezogen und zurück zum Tatort geführt. Biss! Der Drill beginnt und die Forelle springt aus dem Wasser. Nun ja nicht locker lassen, sonst befreit sich meine Beute vom Widerhakenlosen Angelhaken. Wie gewohnt wird angelandet und nach Tierschutzgesetz vorgegangen. Meine erste Regenbogenforelle aus der Emme! Mit 32cm kein Riese aber trotzdem Gut genährt. Beim ausnehmen finde ich etliche Bachflohkrebse im vollen Magen. Unterhalb Schalunen unternehmen wir noch eine kleine Klettertour. Multifil hat dabei Glück und reisst sich nur ein wenig Tapete vom Bein.
11.04.2009 | Birs Doublette dru | Multifil Mollet und Löffeli Reist legen das Blech für einmal auf die Seite und gehen in den Jura Bernois Würmchen baden. In Court halten wir ein erstes Mal und montieren Tipp und Zapfenmontage mit Tauwurm. Das Wasser ist nur leicht getrübt und der Wasserstand optimal. Schwellen, Steine und Unterspühlungen werden ohne Erfolg abgesucht. Weiter geht es in die Schlucht vor Moutier. Meine Kleiderwahl erweist sich hier nicht als optimal, den meine blutten Beinlein werden ein paar Mal zärtlich von Dornen und Ästen angepieckst. Eine schöne Strecke mit vielen kleinen Pools fischen wir ab, wiederum ohne Fischkontakt. Weiter geht es nun unterhalb Moutier Richtung Roches BE. Beim Wasserfall vor der ehemaliger Sägerei lässt Multifil seinen Wurm am Monofilen Vorfach mit der geflochtenen tanzen. Ich relaxe derweil ein wenig, beobachte Simu beim Kampf mit den Steinen und geniesse die Sonne. Auf dem Rückweg halten wir noch kurz in Sorvillier um ein letztes Mal unsere Gerätschaften in Einsatz zu bringen. Da ein ganz Kapitaler von ca 500 Kg meine Montage für sich behält bin ich zur Neumontage meines Systems gezwungen. Diesmal kommt eine Bienenmade auf einem 6er Haken zum Einsatz. Keine Minute im Wasser schnappt schon eine Bachforelle zu! Dem Fisch wird keine Zeit zum flüchten gegeben und umgehend angelandet. Mit 27 cm kein Riese, aber doch grösser als das Mindestmass von 24 cm. Gemäss neuer Vorschrift wird die Bafo behändigt, betäubt und ein Kehlschnitt ausgeführt. Etwa zur gleichen Zeit zappelt es zweimal bei Multifil. Die Bachforellen sind jedoch unter 24 cm und werden fachgerecht wieder zurückgesetzt. Immer wieder folgen nun Bisse. Eine kann direkt vor meinen Augen abhauen. Eine Stunde später nimmt eine weitere Forelle von 29 cm einen Wurm von mir. Nach kurzem Drill wird auch diese à la Reist angelandet!
07.04.2009 | Felchenzupfen dru | Zusammen mit Robert gehe ich in Erlach mit dem Boot auf Felchenjagd. Er war es, der mich damals vom Widerhaken Drilling befreit hatte... Am Anfang will keine Nymphe genommen werden, aber gegen Ende reicht es für ein feines z'Nacht. Felchen sind arme Fische, denn Sie müssen immer beissen.
16.3.2009 | Forelleneröffnung 2009 dru | Da die Forelleneröffnung auf einen Montag fällt können nur wenige Mitglieder auf die Fariopirsch gehen. System-Abreisser Rieder und Angelgott Marti verbringen den Tag auf der Aare bei Sonnenschein und leichter Bise... Trotz Löffelbuzz und sonstigen Systemen kann keine Forelle erbeutet werden. Löffeli Reist geht in der Mittagspause kurz an die Aare bei Worblaufen. Ein Löffeli wird Petri geopfert, jedoch Fisch schaut keiner raus. Wenigstens einen Eintrag in die Fangstatistik gibt es: der Fischereiaufseher gibt mir ein Autogramm...
1.1.2009 | Neujahrs-Eisfischen Oeschinensee 2009 dru | Nach kurzer Silvesternacht brechen Hauert und Reist früh morgens Richtung Oberland auf. Doch vorher wechseln wir noch die defekten Klingen von Tonis Eisbohrer. Seine Kameraden Multifil und System-Abreisser haben diesen letzte Saison geschlissen, wie der Aktuar mehrfach erwähnte. Kurz vor neun Uhr besteigen wir die neue Gondel in Kandersteg und ich bemerke den nassen Rucksack an meinem Rücken… Die Reparatur meiner Thermoskanne war wohl nicht erfolgreich… Auf dem Berg angekommen setzen wir uns auf unsere rostigen Davoser Schlitten, diese entwickeln jedoch keinen Vorwärtsschub… Kurz vor dem Restaurant komme ich ein wenig von der Piste ab und verschwindet sogleich bis zum Hals im Pulverschnee! Bin mir vorgekommen wie ein Schneemann, einfach ohne Rüeblinase! Endlich auf dem gefrorenen See angekommen bemerken wir auch schon wie Glatt es unter der Pulverschneedecke ist… Um halb zehn haben wir dann endlich unseren Top Fangplatz beim Felsen erreicht. Der Angelprofi setzt den Bohrer an und dreht und dreht und dreht… Hoppla, haben wir da die Messer verkehrt herum montiert…? Beim Angelkameraden kurz einen andern Bohrer geborgt und die ca. 15 cm Eisdecke ist durchstossen! Am Eisrütchen vom Vize wird ein Buzz auf dem Tiroler System aufgezogen, der Kassier montiert eine 2er Gambe mit Bienenmaden auf der Felchenrute mit Wenderolle und Fluorcarbon-Leine. Der Buzz ist kaum auf Grund, da klingelt es auch schon am Monofilen 25er-Kabel des Vizepräsidenten! Wie gewohnt wird dem Anbeissenden keine Fluchtmöglichkeit gegeben und ein schöner 32er Seesaibling erblickt das Tageslicht! Nach der Betäubung folgt der fachgerechte Kiemenschnitt. Der Fisch wird auf Eis gelegt und der erste Eintrag wird in der Fangstatistik vermerkt. Hauert kann wenig später ebenfalls den Kugelschreiber zur Hand nehmen! Ein Namaycush hat eine Made genommen. Nun stösst noch Rieder Thomas mit Begleitung zu uns. Sein Töchterchen und die Schwägerin können vom Anfängerglück profitieren und ziehen ein paar Tierchen aus dem kalten Nass! Einmal sogar zwei Kanadier an der selben Gambe! Thömu selbst hat auch Fische, jedoch meistens untermassige. Allgemein werden viele Zabels gefangen. Hauert hätte noch ein paar Fische mehr fangen können, jedoch war die eingefrorene Wenderolle nicht immer die beste Wahl, und wenn das Material funktionierte hat er auch noch mehrere verjogglet… Der kurze Ausflug im Schnee fängt sich nun bei mir bemerkbar zu machen. Schnee in den Schuhen, nasser Faserpelz und Handschuhe fangen langsam an zu frosten! Um dem Zähneklappern ein Ende zu setzen, beschliessen wir den Hotspot zu verlassen, just in diesem Moment zupft es an meinem Buzz! Jedoch ist mir Petri nicht mehr Heil… Nach rasanter Schlittenfahrt erreichen wir den Parkplatz und können ohne schlimmere Erfrierungen den Rückweg antreten.
26. Juli 2008 | Drama in Tüscherz dru | Samstagnachmittag gehe ich mit meiner Frau schnell mal ans Bielermeer. In Biel machen wir eine erste Erkundung des Hafens. Bei der Mauer der Kursschiff Anlegestelle sehe ich schon die ersten Egli. Da Frau Löffeli durch die Reflektion des Wassers die Fische nicht sehen kann, reich ich ihr meine Polar-Sonnenbrille rüber… platsch und die Brille fällt ins Wasser! Mit grösstem Körpereinsatz kraxle ich die Mauer runter um meine Brille zu retten, hab ja schon in der Vergangenheit eine Oakley an das Wasser verloren. Alles gut gegangen, auf nach Tüscherz zur Hafenbesichtigung! Ich nun am Löffeln und meine bessere Hälfte am Sonnenbaden. Trotz Schwärmen von Kleinfischen will kein grosser meinen Löffel oder den Wurm am Laufzapfen kosten. Dann tröpfelt es ein wenig und ein Egli von ca. 18 cm schnappt sich meinen Löffel. Ich release den kleinen Stacheligen mit der Hoffnung noch etwas Kapitaleres an den Haken zu bekommen… Dann ein Nachläufer und ein Schwarm Eglis, die sich vor mir tummeln! Ich versuche den Wurm und den Löffel anzubieten, jedoch ohne Erfolg. Dann will ich es mit einem kleinen Wobbler versuchen, will den Löffel lösen und das Stahlvorfach neu bestücken. Das Kistchen mit den Wobblern fällt mir runter und ich will es mit einem Reflex fassen. Jedoch hab ich noch die Rute und den Löffel in der Hand, und eine Sekunde später den Drilling in Zeigefinger und Daumen bis Anschlag drin! Schmutzige Wörter kommen über meine Lippen und die medizinische Praxisassistenz wird herbeigerufen. Diese meint jedoch dass ich einen Witz mache! Denn Vortags musste ihr Chef schon einem Kollegen einen Haken entfernen! Ihr zupfen am Löffel begeistert mich nicht wirklich, und auch Frau Reist glaubt nun das Unglaubliche. Den einen Schenkel kann ich selber mit dem Sackmesser rausschneiden da er nur ein paar Milimeter im Fleisch steckt, jedoch beim Daumen sitzt der Widerhaken zu tief drin. Zum Glück hat Dr. Künzle, Facharzt der Gynäkologie, Bereitschaftsdienst und kann mir nach einer kleinen Betäubungsspritze den Haken durchstossen, den Widerhaken zusammendrücken und den Drilling retour wieder rausziehen! Tja, jetzt bin ich wieder um eine Erfahrung reicher und werde nun etwas vorsichtiger mit Haken umgehen. Falls dem Leser dieser Zeilen nun ein Lachen über die Lippen kommen sollte, habe ich vollstes Verständnis, denn das würde ich sicher auch!
23. Juli 2008 | FFB und die Jagd nach den Stachelrittern dru| Was eigentlich schon länger geplant war, aber aus diversen Gründen noch nicht gemacht wurde, konnte nun in Angriff genommen werden. Zumal unser Präsident Marti am Vortag eine sensationelle Strecke (Anm. der Redaktion: 1 Hecht, 6 schöne Eglis) hingelegt hatte. Direkt nach der Arbeit geht's als erstes zu Grille Würmer, Bienenmaden, Fleischmaden und vor allem Stucki's holen! Immer wieder schön im Feierabendverkehr von Biel zu stecken… Endlich in Twann angekommen der erste Wurf bei der Schiffanlegestelle. Die Bise weht stark und der Wellengang ist hoch, doch Stucki fliegt und fliegt… Um 19.00 kommen noch Heinz «Hächt» Hartmann und unser FFB-Gastfischer Clöidu zu meiner Unterstützung. Ein paar Bisse kommen auf den Löffel, der Wurm am Laufzapfen wird jedoch am Leben gelassen. Dann ein erster Biss und ein erster Flussbarsch hängt an meinem Löffel. Jedoch unterhalb des Schonmasses von 15 cm. Heinz hat einen schönen Fang mit dem Wobbler gemacht, der Steg darf aber auch im See bleiben… Bei mir kommt ein Nachläufer, der jedoch kurz vor mir aussteigt. Dann der Biss bei Hartmann! Ich eile mit dem Netz herbei und gemeinsam können wir ein 19 cm Egli feumern. Die lange Durststrecke (inkl. Feldschiessen) von Heinz «Hächt» Hartmann ist beendet! Lange geht nichts mehr, doch als ich den eigentlich letzten Wurf einkurble, hängt ein kleines Egli von 18 cm am Löffel. Clöidu weist mich noch auf meinen Zapfen hin, da dieser unterwegs nach Biel ist. Angeschlagen und einen 28 cm Alet am Haken. Der abgefressene Wurmhaken wird wieder bestückt und ein paar Minuten später hängt ein schönes Bielersee-Zebra am anderen Ende des Kabels! Beim Behändigen des Flussbarsches weis ich nun auch warum man die Eglis auch Stachelritter nennt… Bei Einbruch der Dunkelheit montieren wir noch Leuchtzapfen und Stirnlampe, jedoch ohne Erfolg. Zum Abschluss geht's noch hinter einen Meeresfisch, in Schwadernau verspeisen wir noch eine leckere Pizza mit Sardellen. Der Bericht beruht auf wahren Ereignissen, für die genauigkeit der Angaben kann kein Gewähr übernommen werden!
11. bis 13. Juli 2008 | Arnensee 2008 Hier ist der Bericht zum Downloaden. Vielen Dank dem Verfasser und Fotograf Daniel «Löffeli» Reist!
5. Mai 2008 | Reist und Multifil am Wohlensee dru | Nach Feierabend statten wir dem Stausee einen kleinen Besuch ab in der Hoffnung einen Esox zu drillen. Bei Wohlei finden wir ein paar befischbare Stellen und werfen unsere Wobbler gen Seemitte. Nach kurzer Zeit hab ich eine Muschel am Wobbler, da ich kein Franzose bin schlürf ich das Teil nicht herunter… Es ist reger Betrieb am Steg, eine Gruppe Kanuten übt dort das paddeln… zum Teil hats dort auch sehr ansehliche Kanutinnen mit schönen Bojen dabei! Als ich meinen Hechtwobbler schon an einem Unterwasserast verlustig sehe, helfen mir die Jungs sogar mein Schätzchen zu befreien! Vielen Dank nochmals, denn das sind immerhin fast 30 Eier die da durchs Wasser zabbeln! Wir wechseln die Seite und versuchen noch von der Brücke unser Glück. Glück haben wir wirklich, denn am andern Ende der Wohleibrücke steht ein nettes Schildchen… Wieder zurück ist es Dunkel und wir spendieren unseren Gummifischen jeweils ein Knicklicht in den Allerwertesten… sieht also extrem Geil aus! Besonders als Multifil das Brückengeländer in ca. 30m Entfernung und 15m Höhe mit dem Fischchen ausleuchtet… Wieder einmal ein schöner Abend an den wir mit leeren Händen nach Hause fahren. Aber Aufgeben ist keine Option!
20. April 2008 | FFB-Grossaufmarsch an der Birs dru| Sonntag in der Früh um 5.30 Uhr besammeln wir uns für einen Fischgang an die Birs. Der Präsi Marti, Vize Reist, Kassier und Aktuar Hauert, Multifil Mollet und Neumitglied Steck befischen als erstes einen Abschnitt zwischen Sorvillier und Bévillard bei erfrischenden 3 Grad Aussentemperatur. Nach bereits fünf Minuten hat das geflochtene Garn von Mollet die erste Forelle am Haken. Leider mit 23 cm ein wenig zu klein um zu behändigen, doch das ist angesichts der vorhergegangenen Durststrecke sicher zweitrangig. Hauert hat ebenfalls Forellen der Nachwuchsabteilung angehakt. Dank der vorgeschriebenen «Hööggli» ohne Widerhaken können die Salmoiden ohne grosse Verletzung sich ihres Lebens weiter erfreuen. Der Vizepräsi zieht indes nur einen nassen Stiefel aus dem Gewässer, bei oben genannter Temperatur natürlich kein Problem… Anschliessend geht’s weiter nach Moutier zur Baustellenbesichtigung. Unser Aktuar hat da ein kleines Gerät – auch Steuervernichtungsmaschine genannt – zum Betonieren entwickelt… Zurück zum Fischen geht’s in die Schlucht vor Moutier. Beim Streng geheimen Militärbunker «tippen» wir das erste Mal die zum Wildbach mutierte Birs nach Bachforellen ab. Hauert und Multifil haben wiederum untermassige Forios am Haken. Das Präsidenten Duo kann nun wenigstens ein paar Bisse registrieren. Die angebotenen Mehlwürmer aus der Marti'schen Zucht schmecken den Schwimmern gut, doch verschmähen sie leider den dazugehörenden Haken… Nach einem kleinen Hopfen-Tee direkt an einem tosenden Wasserfall kehren wir zum Ausgangspunkt zurück. Da Vize und Aktuar dem weiblichen Befehl nach Rückkehr vor Mittag nachfolgen und Steck das Vergnügen hat am sonnigen Nachmittag einen Tanzkurs zu besuchen, verbleiben nur noch Multifil Mollet und Präsi Marti auf der Jagd. Das ursprüngliche Vorhaben zum Befischen der Schüss wird wegen Regen und hohem Wasserstand abgebrochen. Die zwei verbissenen Fischer versuchen nun ihr Glück im Hafen von Biel. Mulltifil montiert an derselbigen Schnur einen Gummifisch und hat damit den richtigen Köder ausgewählt! Denn nach kurzer Zeit knallt durch das nichtelastische Kabel ein heftiger Schlag an die Rutenspitze! Die Bremse löst und dreht auf Hochtouren, ein Esox hängt am anderen Ende der Leitung! Nach gekonntem Drill wird der Hecht gefeumert und zugleich von einem Kind aus dem Balkan bewundert… Da noch immer nicht der 1. Mai ist und die Schonzeit andauert wird der Kämpfer ebenfalls wieder ins Wasser gesetzt. Weiter ist noch zu vermelden, dass «Hülsen-Heinz» Hartmann auf eigene Faust gefischt und eine sensationelle 57er Forelle gefangen hat. Gratulation! Für Heinz sicher auch der Durchbruch nach langer Flaute.
19. April 2008 | «Lonsome» Löffeli an der Schüss dru | Es ist Samstag und keiner kann mitkommen zum Fischen. Deshalb macht sich der Vizepräsi ganz alleine auf, im Jura Bernois den Farios nachzustellen. In St. Imier steige ich erstmals in den nicht allzu grossen Bach. Kleine Forellen hat's viele, doch eine Massige bekomme ich nicht zu Gesicht. Kurz vor Cormoret beim Stauwehr, befische ich das Ufer unter den Bäumen mit dem Löffeli. Ich stehe im Dornengeäst und lasse die Schnur langsam abtreiben, da knallt es an der monofilen Schnur! Nach kurzem Drill kann ich die Fario anlanden. Mit 33 cm entspricht die Bachforelle genau dem, was ich vor hatte zu fangen. Zwischen Courtelary und Cortebert befische ich danach eine schöne Strecke direkt neben dem kleinen Flughafen Aérodrome du Jura. Mein Löffeli musste ich ein paar Mal aus grösster Not befreien, leider lasse ich es dann auf einer Bank liegen… Ein letztes Mal versuche ich mein Glück in Frinvillier bei der Taubenlochschlucht, wiederum ohne Erfolg. Trotzdem bin ich mehr als zufrieden, denn es war ein super Tag und meine Serie fangloser Ausflüge war gebrochen!
29. März 2008 | Präsidiales Fischen in Port Der Vizepräsident versuchte sich vorrangig, anlässlich der periodischen Leihwaffenkontrolle in Wangen a. Aare, in derselben im Fischfang. Dies gelang jedoch nicht so ganz und musste mit dem Verlust eines Löffelis an einen Baum ohne Erfolg abgeschlossen werden. Gleichentags versuchte sich der Glücklose noch einmal ohne Erfolg in der Emme bei der grossen Schwelle oberhalb Aefligen.
Tags darauf wurde mit Hilfe des Präsidenten der Fischfang am Bielersee versucht. Obwohl wir wiedermal sehr opferbereit waren und dem See zwei Blechköder schenkten, mussten wir mit leeren Händen weiterziehen. Beim Erkundungsrundgang an der Schleuse in Port konnten wir wenigstens fürs Auge einen Treffer landen. Da entledigte sich doch tatsächlich eine holde Maid ihrer Kleider und planschte mal ein wenig in der erfrischenden Aare… Sofort wurde danach das andere Ufer verschoben, natürlich nur wegen der erhofften Mehrfängigkeit… Das Luder äh… das Ufer war gut bestückt mit grossen, festen Steinen… Die Forellen erschraken sich sehr wahrscheinlich ob der Meerjungfrau und suchten das Weite. Einen Esox Lucius wollten wir ja nicht mehr fangen, wegen der noch andauernden Schonzeit, deshalb mussten wir leider ein weiteres Mal ohne Salmoiden nach Hause fahren. Jedoch war auch dieser Ausflug nicht Vergebens, denn wir durften den wahrhaftigen Busen der Natur erblicken…
22. März 2008 | Kälte und Wind verhindern mehr Fanggut dru | Präsident Marti und Vize Reist fischten zusammen mit Multifil-Mollet und Neu-Mitglied Steck bei der Einmündung des Sagibachs in Schwadernau an der Aare. Das Wetter war winterlich und wechselte von Sonnig-kalt zu Windig-A...-kalt! Trotz sicher nicht optimalem Angelwetter konnte der Vizepräsident seine erste Fario in dieser Saison anlanden! Auf einen orangen Löffel mit Fliegenoptik biss das schöne Tier zirka 3 Meter vor dem Ufer. Der Haken sass nur knapp, darum entschloss ich mich, das 34 cm Fischchen auf gewohnte Manier anzulanden… Nachdem the Löffeli zuerst bei einem Bootssteg auf den Allerwertesten geknallt war und etwas später noch das Löffeli-Kistchen in die Fluten geschmissen hatte, war dies doch ein Aufsteller! Leider konnten keine weiteren Striche auf den Fangstatistiken vermerkt werden. Wir warten nun das spriessen des Laubes ab und hoffen dann auf mehr Fängigkeit!
16. März 2008 | Saisoneröffnung 2008
Kander dru | Zur Eröffnung der Forellensaison zogen wir zu dritt im Dunkel der Nacht gen Berner Oberland um der Fario nachzustellen. Ein erster Halt ob Mitholz musste infolge Wassermangels abgebrochen werden. In Frutigen steigen wir ein erstes mal in den Fluss. Viele vielversprechende Steine und Felsen werden erfolglos abgefischt. Weiter unten vereinigen sich Kander und Engstligen, jedoch das einzige das ich da einfangen kann, sind zwei Enten mit meiner Kamera. Nach Kaffe und Gipfeli geht’s zum Heustrich weiter. Dort wurde bereits am letzten Sonntag eine grosse Schwelle besichtigt, die nun abgefischt werden sollte. Von da marschieren wir ca. 2km Flussaufwärts zu einer nächsten Schwelle. Ein Fliegenfischer erhaschte dort gerade ein zu kleine Forelle. Etwas später kann Toni in der Flussmitte zwei Bachforellen innert kürzester Zeit und fast an gleicher Stelle anlanden. Mollet und Reist gehen leider leer aus, sind aber wieder um eine Erfahrung reicher.
Aare Zugleich konnte Rieder Thomas an der Aare bei Büren einen kapitalen 80cm Esox drillen, nur schade, dass der Hecht vom 1. März bis 30. April Schonzeit hat…
Emme Unser Präsident Philipp Marti und das Neumiglied Dominic Steck versuchten sich an der Emme. Leider war der erste fangversprechende Platz bereicht mit einem Heer an Fischern besetzt und so mussten die beiden einen neuen Platz suchen, was kurze Zeit später auch gelang. Leider stellte sich hier der Erfolg nicht ein. Ausser der gebrochenen Löffelrute konnte aber das ganze Equipment komplett wieder nach Hause genommen werden. Sogar das neu erworbene Patent durfte dem Aufseher gezeigt werden, was die leidgeprüfte Fischerseele dennoch mit etwas Stolz erfüllte.
9. März 2008 | Eisfischen Oeschinensee dru| Nach einstündiger Fahrt erreichen wir den Sessellift in Kandersteg. Mitsamt Schlitten geht’s danach zu Fuss und per Schlitten Richtung Fanggründe. Die halbstündige Schneewanderung sollte eigentlich für fast jeden machbar sein, aber der Vizepräsident und sein Kater haben ein wenig Mühe, zumal auch das Wachsen des Schlittens mit WD40 sich nicht als optimal erwies. Nun wurde eingerichtet und die Eisdecke angebohrt! Als Eisjungfrau wurde ich zugleich mit einem Schnäpschen getauft. Mit einer Spätzlikelle reinigte ich nun das Bohrloch, welches gemäss unseren «optimistischen» Kameraden, mir einen grossartigen Fang garantieren sollte… Nach zirka einer Stunde hatte Thomas Rieder den ersten von insgesamt sechs untermassigen Fischlein gezogen. Da diese nicht dem Mindestmass von 24 cm entsprachen, wurden sie wieder in Freiheit gelassen. Bei Hauert, Mollet und Reist wurde indes noch kein Zabel registriert. Der Aktuar liess sich jedoch davon nicht beirren und bohrte emsig Loch um Loch mit der Ankündigung bald einen richtig Grossen zu fangen… Gemäss Beisszeit-Tafel von Fisch&Fang sollte um 13.15 Uhr der fängigste Moment sein, und dies wurde von mir und Rieder Thomas auch so registriert. Der Buzz-Monteur (danke für die Hilfe!) hatte wieder einen untermassigen und der Erst-Eisfischer konnte das erste Bisslein an seinem Rütchen verzeichnen. Da die Saiblinge jedoch nur sehr fein knabberten, konnte derselbe jedoch leider nicht angehackt werden! Doch um 13.51 wurde dem Schnupper-Fisch seine Neugier zum Verhängnis! Ein kleiner Zupfer an der monofilen Schnur und innert einer Zehntelsekunde hatte er den Haken im Maul. Der Junge hatte danach die Liftfahrt seines Lebens! Wie eine Interkontinentalrakete von einem U-Boot abgeschossen näherte er sich dem Eisloch und schoss gerade in die Luft. Das nennt man Anlanden auf Eis, eine coole Sache! Ein Mehlwurm aus der Zucht von unserem geschätzten Vereinsoberhaupt an der 5er Gambe führte zum ersten Fang des Tages. Um 14.26 Uhr sollte nun auch Thomas sein Abendessen aus dem See ziehen! Vom Kassier war nur noch das Krächzen des Eisbohrers zu hören und Mollet träumte nur noch von seiner Vollpackung am Arnensee… Der Föhn verursachte vielleicht den Fischen ähnliche Schmerzen wie der Vorabend eines gewissen Vorstandsmitglieds… Oder der See war einfach leergefischt, was Toni vermutete… Trotzdem war es ein wunderschöner Ausflug in die fantastische Winterwelt des Berner Oberlandes!
7. März 2008 | 2. Hauptversammlung dru | Im Restaurant Seerose, direkt am Moossee – auch totes Gewässer genannt – gelegen, hielten wir unsere 2. Hauptversammlung der Fischereifreunde Bucheggberg ab. Bevor wir jedoch ins Lokal gingen wurde zuerst die sensationelle Mehlwurmzucht unseres Präsidenten besichtigt! Da uns ja eine Kräftezehrende Versammlung bevorstand, wurde das leckere Salatbuffet und das Fischfondue vorgezogen. Aus diversen Fischsorten vom Weiher konnte sich jeder nach Geschmack bedienen und die Häppchen mittels Körbchen in der Bouillon kochen und mit einer Sauce nach Wahl verspeisen. Danach fand die Sitzung statt. Ein sensationelles Dessertbuffet krönte den Abend! Ein herzliches Dankeschön der Chefköchin Mona und Ihrem Team! Ein Versuch zur Geldbeschaffeng – jedes «Plagieren» kostet – nach kurzer Zeit wieder eingestellt, da uns der Gesprächsstoff ausging… Im "Chäuer" in Oberramsern beendeten Marti, Mollet, Steck und Reist den Abend. Zugleich wurde noch beschlossen den Angelladen unseres Vertrauens, Manuel Grille, aufzusuchen und den Oeschinensee zwecks Eisfischens zu besuchen.
1. Dezember 2007 | Einweihung der Vereinstafel dru | Anlässlich der Einweihung von unserer fantastischen Vereinstafel, haben die Fischereifreunde Bucheggberg einen gemütlichen Abend mit Speis und Trank im Restaurant Pflug in Unterramsern verbracht. Ein riesen Dankeschön und dreifaches PETRI HEIL dem grosszügigen Spender Thomas «System-Abreisser» Rieder! Von 17 Vereinsmitglidern waren 10 Fischerei Freunde anwesend. Fürs nächste Jahr sind schon zwei neue Kameraden in Aussicht! Wir werden wieder im Juli dem sensationellen Arnensee ob Gstaad-Feutersoey einen zweitägigen Besuch abstatten!
Nach geselligen Stunden mussten die älteren Fischer nach Hause, der Imprezafahrer und "The Löffeli" wanderten noch zu den Eseln bzw. nach Aetigkofen in die Eselbar… Nach Hause sausten wir morgens um halb fünf mit den Hans Hirsch Trekkern, dies mit nur sehr wenigen und zum Glück glimpflichen Stürzen!
19. August 2007 | Boot extrem beim Oeschinensee dru | Auf drängen unseres extrem in jeden Fischerladen gehenden Imprezafahrers Mollet Simon brechen wir früh morgens Richtung Oeschinensee auf. Nach Kaffee und Gipfeli, gesponsert von unserem Level 1 Fischer und Financial Manager Hauert Toni, erreichen wir nach etwas über einer Stunde Fahrzeit die Talstation des Sesselliftes in Kandersteg. Gut 20 Minuten dauert der Fussmarsch zum See hinunter. Im Berghaus lösen wir Patente und mieten zwei NussschalenNachdem die Fischkutter geladen sind, geht’s an die Steilwand. Bereits nach fünf Minuten tut mir der A... weh, aber es sollen ja nur 3 Stunden werden… Bei Mollet Simon macht sich sein neu erworbenes Rütchen sehr schnell bezahlt, schon nach kurzer Zeit zappelt ein Kanadier an seiner Gambe. Der erste kann jedoch noch abhauen, der nächste wird aber sicher angelandet. Meine Wenigkeit hat nur einen schmerzenden Rücken und irgendwie ein déja-vu-Sch…-Gefühl auf dem Böötchen… Telefonisch wird die Miete für den Folter Kahn verlängert. Hauert Toni und sein Senior Werner ziehen die so genannte «Vollpackung», den Royal-Flash im Fischer Universum, aus dem Bergsee. Mollet Simon kann fünf auf sein Patent vermerken und Reist Daniel einen Nemekutsch! Der zweite war schon fast über der Kante, doch im letzten Moment reisst Reist seine Gambe… Der Rückweg zum Sessellift ist um ein mehrfaches erschwerlicher als der Hinweg, die einen müssen Kiloweise Fisch hochschleppen, die andern nur einen schmerzenden Rücken nach 8 Stunden Bootsfahrt...
27. Juli 2007 | Arnensee Fanggutvernichtung dru | Weil wir nicht alle gefangenen Fische am Arnensee verspeisen konnten, organisierte unser verdientes Oberhaupt Philipp Marti bei sich zuhause in Oberramsern das erste Fischessen der Fischereifreunde Bucheggberg. Zugleich wurde noch unser neues sensationelles FFB-Mobil eingeweiht. Herzlichen Dank dem Spender Urs Jost von der Garage Jost in Pieterlen! Unter der wie immer Fachkundigen Anleitung von Toni Hauert wurden die Fischlein vom Hausherrn vorbereitet und auf dem Gartencheminée liebevoll zubereitet. Unser Ehrenmitglied Dinu «Sportsfröind» Ryser spendete verschiedene Salate, welche Paul Baucuse sicher geschmeichelt hätten. Einfach ausgedrückt, war das Essen ein voller Erfolg! Zum Dessert gab es Absinth und eine kleines Fährtchen mit dem Tuff-Tuff nach Büren an das Dorffest. Nachdem Phippu dem Karren bei der ersten Steigung ein wenig nachgeholfen hatte, ging unser offener Wagen wie ein geölter Blitz…
Herzlichen Dank den Gebrüdern Marti und Urs Jost für den tollen Abend!
13. bis 15. Juli 2007 | Arnensee 2007 Hier ist der Bericht zum Downloaden. Vielen Dank dem Verfasser und Fotograf Daniel «Löffeli» Reist!
11. Juni 2007 | Engstlensee dru | Nach kurzem Schlaf und in aller Herrgott's Früh machten wir uns auf die lange Reise zu den reichhaltigen Fischgründen des Engstlensees. Um halb sechs dort angekommen wurden alsbald die Gerätschaften ausgeworfen, um uns am Reichtum der Natur zu bedienen. Teils geschah das mit sehr gutem Erfolg, teils mit etwas weniger und meinerseits sogar mit gar keinem Erfolg… ausser den zwei kleinen Elritzen… Der Weg ist das Ziel und die vier «Löffeli» auf Grund des Tümpels werden die Nachwelt noch an meinen Besuch erinnern. Es ist schon ein erhabenes Gefühl, sich am Busen der Natur zu erfreuen.
2. bis 4. Juni 2006 | Arnensee 2006 thb | Rückblickend ist das für mich ein unvergessliches Wochenende gewesen (in jeder Hinsicht), welches wir nach Lust und Laune gerne wieder einmal wiederholen können (nicht in jeder Hinsicht). Leider haben wir nur wenige Fische gefangen, diese jedoch meist spektakulär, was auch ein schöner Trost ist. Hierbei möchte ich es nicht versäumen, dem Bademeister und Lebensretter «Dinu-Handzahm» recht herzlich zu danken, welcher ohne zu zögern ins Wasser gesprungen ist, um insbesondere mich aus dem Wasser zu retten. Der «Drögeler» und «Schmutzli-Zenger», welche sich in dieser Zeit am Napf voll gestopft haben, sollten sich daher an ihm ein Beispiel nehmen! In diesem Sinne nachträglich besten Dank, ich hoffe es hat allen gefallen und in diesem Sinne auf ein kommendes Fischerweekend.